Lass uns die Durchsetzungshöhe von 10.000 € Bauzeit‒Nachtrag in 30 Tagen einmal sauber herunterbrechen – auf konkrete Nachtrags‒“Stückzahlen” bei unterschiedlichen Ansatzpunkten:
Nur 10 Projekte (á 30.000 Euro Auftragswert) × 1.000 € Bauzeit‒Nachtrag = 10.000 €
Nur 5 Projekte (á 60.000 Euro Auftragswert) × 2.000 € Bauzeit‒Nachtrag = 10.000 €
Nur 4 Projekte (á 80.000 Euro Auftragswert) × 2.500 € Bauzeit‒Nachtrag = 10.000 €
Nur 2 Projekte (á 150.000 Euro Auftragswert) × 5.000 € Bauzeit‒Nachtrag = 10.000 €
Nur 1 Projekt (á 300.000 Euro Auftragswert) × 10.000 € Bauzeit‒Nachtrag = 10.000 €
Und jetzt mach dir eines klar: die 10.000 € Bauzeit‒Nachtrag ist reiner Ertrag, sprich du hast keine Materialkosten dagegen. Du deckst damit vollständig unproduktive Personalkosten und konkrete Baustellengemeinkosten.
Wir reden hier von 3% Renditesteigerung je Projekt!
Du realisierst damit also die Vergütung, die du übers Jahr mal geplant hattest!
Der Punkt ist: Du brauchst keine Masse, du brauchst Durchsetzungsquote – und die entsteht nicht durch “laut fordern”, sondern durch saubere Ursachenführung und technisch‒strategische Gesprächsführung.
Selbst wenn du pro Bauzeit‒Nachtrag nur 60–90 Minuten in Anzeige, Dokumentation, Darlegung und Abstimmung investierst, liegst du bei 5 Vorgängen in einem Rahmen, der operativ neben dem Baustellengeschäft machbar bleibt – ohne dass du “Nachtragsverwaltung” zu deinem Hauptjob machst.
Wir reden von 90 Minuten Aufwand für die Durchsetzung eines 10.000 € Bauzeit‒Nachtrags. Das entspricht einem
Geschäftsführer‒Stundenlohn von 6.667 Euro pro Stunde!